Praxisversuche mit RUMIVITAL®i - mehr Leistung aus Ihrem Futter

Die ISF Schaumann Forschung hat die Wirkung von RUMIVITAL®i in verschiedenen Rationstypen auf Praxisbetrieben überprüft und bestätigt. RUMIVITAL®i überzeugt beim Einsatz in einer Teil-TMR mit NFC-Werten im Grenzbereich (385 g Nichtfaser-Kohlenhydrate (NFC)/kg TM), die durch das zugelegte Ausgleichsfutter noch verschärft wurde. Aber auch in Voll-TMR-Rationen mit hohen NFC-Werten kann RUMIVITAL®i seine Wirksamkeit beweisen. Hohe NFC- Gehalte entstehen durch schnell fermentierbare Kohlenhydrate wie Stärke und Zucker und stellen vor allem dann ein Azidoserisiko dar, wenn nicht ausreichend Strukturwirksamkeit der NDF (Neutral-Detergenzien-Faser, pflanzliche Zellwandbestandteile) gegeben ist.
RUMIVITAL®i im Vergleich zu Lebendhefen
Ein insgesamt 20-wöchiger OFF-ON-OFF-Versuch in Schleswig-Holstein zeigte eine Steigerung der Milchleistung durch RUMIVITAL®i. Der Betrieb mit 140 Milchkühen setzte bis dato immer erfolgreich auf Lebendhefen und lag moderat bei knapp 27 kg Milch im Tagesmittel der Herde, entsprechend einem gleitenden Herdendurchschnitt von 9.865 kg Milch. Die Ration des Betriebes war eine im Mittel ausgewogene Teil-TMR, die über Kraftfutter am Transponder ergänzt wurde.
Mit RUMIVITAL®i konnte eine Steigerung der Milchleistung von über 1 kg pro Kuh und Tag verzeichnet werden. Nach dem Absetzen des Wirkstoffes ging die Steigerung wieder verloren (s. Darst. 1). Das Ergebnis: RUMIVITAL®i bewirkte eine Leistungssteigerung von 1,3 auf 1,4 kg Milch pro kg TM-Aufnahme, hervorgerufen durch eine verbesserte Futtereffizienz.
Einfluss auf Futterumsetzung und Milchleistung
Auch auf einem Praxisbetrieb in Thüringen wurde der Einfluss von RUMIVITAL®i auf die Futterumsetzung und die Milchleistung getestet. Der Betrieb hält 75 Kühe und melkt eine durchschnittliche Tagesmilchmenge von 38 kg bei einem durchschnittlichen Herdenlaktationstag von 125 in der Versuchsphase. Während des 18-wöchigen Versuchszeitraums wurden die Tiere mit einer maissilagelastigen Voll-TMR gefüttert, wobei die Herde in der Kontrollphase ein normales Mineralfutter und in der Versuchsphase ein Mineralfutter mit RUMIVITAL®i-Zusatz erhielt.
Das bereits sehr hohe Leistungsniveau des Betriebes konnte durch RUMIVITAL®i nochmals um bis zu 4,5 % gesteigert werden (s. Darst. 2). Durch eine effizientere Ausnutzung der Ration erhöht sich somit die Energieausbeute aus der Ration um 0,18 MJ pro kg aufgenommener Trockenmasse.
Neue Flexibilität in der Rationsgestaltung
Ein Wirkstoff wie RUMIVITAL®i , der die Futtereffizienz steigert und mehr Nährstoffe aus den vorhandenen Futtermitteln nutzbar macht, ist im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit überaus sinnvoll. Zudem eröffnet er eine neue Flexibilität in der Rationsgestaltung, indem Kraftfuttereinsparungen durch den verbesserten Aufschluss der Grundfuttermittel möglich sind.



